Nicht mehr blind, dank Enkelkind
Neuerscheinungen 2012 "Urlaub auf Balkonien", 2013 "Alles neu, macht der Mai", 2014 "So ein Zirkus" und 2015 "Kiss no frog" im Wilhelm Köhler Verlag erschienen!

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Stand: 11.11.2017

Nicht mehr blind, dank Enkelkind!
 
eine geistreiche Komödie in drei Akten für 4/5 Damen und 5/6 Herren und 1 Kind

Spieldauer: ca. 90 Minuten                   für Saalbühne

Bühnenbild: geteilte Bühne, Wohnzimmer und Esszimmer

Inhaltsangabe: Bankdirektor Franz Heinzmann glaubt das ewige Recht für sich gepachtet zu haben. Als Familienoberhaupt führt ein strenges Regiment. Seine gesamte Familie leidet unter der Art von Franz. Neben Ehefrau Gisela vor allem Tochter Susanne. Da sie nicht den von ihrem Vater auserwählten reichen Ehemann heiraten wollte, hat er ihr vor Jahren die Koffer vor die Tür gestellt, ohne zu wissen, dass sie von ihrer Jugendliebe schwanger ist. Sohn Lukas ist das Lieblingskind seines Vaters. Studium, erfolgreich im Beruf, „glücklich“ verheiratet. Anlässlich der Familienfeier zum runden Geburtstag von Franz kommt Sohn Lukas mit „Nochehefrau“ Melanie zu Besuch. Gisela hat als Überraschung die verlorene Tochter eingeladen. Diese bringt als Geschenk ihr mittlerweile 10-jähriges Kind mit, auf das aber Opa Franz erst noch vorbereitet werden muss. Einer seiner besten Freunde, Metzgermeister Georg Becker, hat ein vermeintliches Verhältnis mit seiner Frau. Und das aus reinem Eigennutz. Er will an ein Grundstück der Familie Heinzmann, um seine Metzgerei vergrößern zu können. Dieses hat ihn Franz bisher verweigert. Auch der Postbote Hansi Schnell macht sich Hoffnungen bei Gisela, nachdem diese an Silvester mit ihm ein Glas Sekt getrunken hat. Obwohl er noch bei seiner Mutter wohnt, lässt er keine Gelegenheit bei seinen Kundinnen aus, auch wenn er sich innerlich nach einer Familie sehnt. Bevor am Sonntag die Familienfeier steigen kann, feiert Franz mit seinen Stammtischbrüdern seinen runden Geburtstag. Dabei erleidet er einen Herzinfarkt, der ihn ins künstliche Koma zwingt. Nach seiner Rückkehr ins traute Heim trifft er auf die beiden Liebhaber seiner Frau und auf seine Tochter mit Enkelkind. Doch eigenartiger Weise kann er nicht mit seinem Moralschwert einschreiten. Aufgrund seines bisherigen irdischen Lebens müsste er wohl direkt in die Hölle. Doch er bekommt von oben noch eine letzte Chance, sein Leben zu ordnen. Dazu wird ihm vom Schutzengel Michael(a) zunächst als Geist auf Erden gezeigt, was er für ein unbeliebter Erdenbürger ist. Er muss mit ansehen und anhören, wie die Leute wirklich über ihn denken und reden. Er muss seine Frau zurückgewinnen und sich bei seiner Tochter und dessen Jugendliebe für das ihnen angetane Unrecht entschuldigen. Seiner geliebten Schwiegertochter, muss er eine Lehre erteilen, da diese sein Testament verschwinden lassen will und auch seine Frau erpresst. Und er muss endlich einsehen, dass Opa sein ein Geschenk Gottes ist. Nur zu dumm, wenn man als Geist weder gehört noch gesehen wird und man nicht einschreiten kann bzw. nur von Personen, die man noch nicht enttäuscht hat. Aber dann bekommt er doch eine irdische Hilfe bei seiner Familienzusammenführung. Wird es ihm gelingen, sein irdisches Leben in Ordnung zu bringen? Für wen entscheidet sich seine Frau? Kann er seine Frau zurückgewinnen? Nimmt er seine Tochter und Enkeltochter wieder zu Hause auf? Wie geht er mit der Scheidung seines Sohnes um? Wie kommt er mit seiner untreuen Lieblingsschweigertochter klar? All das wird an dieser Stelle noch nicht verraten.

Die Aufführungsrechte liegen beim Autor.