Luisenburg
Neuerscheinungen 2012 "Urlaub auf Balkonien", 2013 "Alles neu, macht der Mai", 2014 "So ein Zirkus" und 2015 "Kiss no frog" im Wilhelm Köhler Verlag erschienen!

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Stand: 11.11.2017

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Ein Jubiläumsstück für die Interessensgemeinschaft Laienspiel Wunsiedel

für 15 Herren und 13 Frauen

Bühnenbild: Große Freilichtbühne            Spieldauer: ca. 100 Minuten

Uraufführung am 30. August 2008 auf der Felsennaturbühne Luisenburg bei Wunsiedel

Näheres unter: Interessengemeinschaft Laienspiel Wunsiedel

Bilder unter Frankenpost

Inhaltsangabe: Die Stadt Wunsiedel kämpft mit der seit Jahren schlechten Wirtschaftslage. Täglich neue Meldungen über Betriebsschließungen. Die hohe Arbeitslosigkeit führt dazu, dass die Bevölkerung aufgrund fehlender beruflicher Aussichten abwandert. Die Zukunft der Stadt sieht alles andere als rosig aus. Die Verantwortlichen der Stadt beschäftigen sich mit dieser Problematik in einer eigens dafür einberufenen Ausschusssitzung des Stadtrates. Doch den lieben Stadträten geht es wieder einmal nur um das eigene „Fell“, jeder ist sich selbst der Nächste. Der Einfallsreichtum der Räte hält sich deshalb in Grenzen: Finanzielle Anreize für Industrieansiedelungen, die es nicht geben wird, Ausweisung von Industriegebieten, obwohl mehrere Hektar leer stehen, ein eigener Flugplatz für den Airbus 380, obwohl schon der Flugplatz in Hof nicht ausgebaut wird. Der zweite Bürgermeister ist wieder einmal der Einzigste, der visionär denkt. Ein Bekannter von ihm hat angeblich eine Zeitmaschine! Natürlich glaubt keiner an die Existenz einer derartigen Maschine. Über die neuerliche „Spinnerei“ des zweiten Bürgermeisters wird lustig gemacht. Eine Zeitmaschine? - Die kann doch gar nicht funktionieren, so die allgemeine Meinung. Bis der Erfinder aus den neuen deutschen Bundesländern von einer Zeitreise einen historischen Beweis mitbringt. Wegen den leeren Kassen bittet man die Erfinder um eine einzige Reise zum Wohle der Stadt. Für einen Sonderpreis von 10.000 € wird diese für den nächsten Tag vereinbart. Über Nacht steigt entstehen jedoch eher private Reisepläne der Wunsiedler Stadträte. Jeder möchte durch eine Reise in die Vergangenheit oder in die Zukunft die eigene Gegenwart positiv beeinflussen. Doch das Zeitspiralmodul spielt leider verrückt, so dass keiner dort landet, wo er eigentlich privat hinwollte. Der Metzger will in der Vergangenheit die Herkunft des Rezeptes der berühmten Nürnberger Bratwürste nach Wunsiedel in seine Metzgerei verlegen. Er landet im Dschungel im Kochtopf von Kannibalen. Der Bürgermeister will, um den Tourismus anzukurbeln, die Karl-May-Festspiele auf die Luisenburgbühne bringen, indem er die Mutter des bekannten Schriftstellers zur Geburt nach Wunsiedel in sein Hotel entführt. Er landet jedoch im Wilden Westen am Marterpfahl des Indianerstamms der rückwärtssprechenden Zungen. Der Bäckermeister möchte in der Vergangenheit ein den verrückten König Ludwig vorzeitig ablösen und das Königreich „Franken“ ausrufen, um dort als König zu regieren. Er landet zusammen mit Opa Kurt mitten in einem Rittertunier. Der zweite Bürgermeister möchte sich aus der Zukunft die Pläne für ein 3-Liter-Auto holen, damit es dieses als Erfinder in Wunsiedel bauen lassen kann. Er landet im Jahr 2145 und wird von der Schutzpolizei wegen Werksspionage in die Politikerverwahranstalt eingewiesen, da im Jahr 2145 alle Politiker abgeschafft wurden und das Volk selbst regiert. Jeder der Zeitreisenden hat seine liebe Mühe mittels Fernbedienung die Rückreise anzutreten, da alle Personen, mit denen man in Körperkontakt steht, mit in die Gegenwart reisen. Und so kommen alle mit ungewollter Begleitung nach Hause. Von nun an hat jeder anstatt der erhofften Lösung noch größere Probleme am Hals. Scheidungen drohen, politische Existenzen stehen auf dem Spiel, Metzgereien sind leer gefressen. Es gibt allerhand Durcheinander durch die Mitgereisten aus Vergangenheit und Zukunft. Wie sollen die Mitreisenden in die Zeit zurück geschickt werden, jetzt wo die Zeitreisemaschine bereits vernichtet wurde? Die Stadträte müssen vor Pater Benedikt in aller Öffentlichkeit Besserung geloben und Abbitte leisten, um die Situation zu überstehen. Ob dies gelingt, verrät das Stück.

Die Rechte am Stück sind beim Autoren erhältlich!